Das Notwendige human gestalten

Ein altes Problem

Schon in der Antike war bekannt, dass die Ruhigstellung von Patienten ein wesentlicher Beitrag zur Heilbehandlung sein kann. Die damit verbundene Fixierung an Händen und Füßen konnte jedoch auch heilungsverzögernde Auswirkungen haben, wie zum Beispiel Wundliegen und Angstzustände. Bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts änderte sich an diesen Fixierungsmethoden nichts, bis die gleichermaßen einfache und brillante Idee eines besorgten Vaters ein neues Kapitel in der Geschichte der Patientenfixierung eröffnete.

Die Not eines Kleinkindes

Besagter Vater hatte einen zweijährigen Sohn, der an Lungenentzündung erkrankt war. Als der junge Patient sich gegen die notwendige Bettruhe sträubte, sahen die Ärzte keine andere Möglichkeit, als den Jungen an Händen und Füßen zu fesseln. Völlig verstört und verängstigt verweigerte der Junge daraufhin jegliche Nahrungsaufnahme. Angesichts dieses neuen Problems ordneten die Ärzte Zwangsernährung an. Für die verzweifelten Eltern war diese Situation nicht zu ertragen, und sie nahmen auf eigene Verantwortung ihren Sohn mit nach Hause.

Liebe macht erfinderisch

In der gewohnten Umgebung ging es dem Jungen zwar schnell besser, aber auch dort wollte er nicht im Bett bleiben. Da hatte der Vater die Idee für einen Haltegurt, der seinen Sohn zwar im Bett fixieren würde, dabei aber viel Raum für Bewegung bot und vor allem Hände und Füße frei ließ. Der Junge akzeptierte den Haltegurt, blieb im Bett und konnte rasch genesen.

Eine Lösung für viele

Einige Jahre später erfuhr der Vater von den Defiziten der Patientenfixierung in der Medizin. Viele Patienten mussten leiden, weil sie die Bettruhe nicht einhielten oder aus dem Bett fielen - ein Problem, das er schon Jahre zuvor für seinen Sohn gelöst hatte.
Renommierte Mediziner erkannten den Nutzen für Patienten und Pflegepersonal. Prof. Dr. Dr. h.c. Bürger-Prinz führte die neue Fixierung an der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf (UKE) ein. Das SEGUFIX-System stieß in den Fachkreisen sofort auf große Zustimmung und war wenig später als die international anerkannte Patientenfixierung etabliert.

So viel Bewegungsfreiheit wie möglich, bei so wenig Fixierung wie nötig

Medizinische Anforderungen an Fixierungen sind vielseitig, und manchmal ist es erforderlich, auch Gliedmaßen zu fixieren. Um den individuellen Ansprüchen gerecht zu werden, wurde unser Produktangebot in enger Zusammenarbeit mit medizinischem Fachpersonal stetig erweitert. Bei allen Neuentwicklungen befolgen wir unseren Leitsatz "So viel Bewegungsfreiheit wie möglich, bei so wenig Fixierung wie nötig."

Die humane Fixierung

Entsprechend bietet das SEGUFIX-System anspruchsvolle Lagerungs- und Fixierlösungen für Patienten und Pflegepersonal. Diese Lösungen ermöglichten erstmals zielgerichtete Fixierung und verhindern dadurch die menschenunwürdige überfixierung vergangener Tage. Aus diesem Grund ist in medizinischen Fachkreisen das SEGUFIX-System bei seiner Einführung übereinstimmend als "humane Fixierung" bezeichnet worden. In allen Bereichen der Patientenpflege und besonders in schwierigen Pflegesituationen hat die humane Herangehensweise für alle Betroffenen eine wesentliche Erleichterung zur Folge.

Beständigkeit in der alltäglichen Pflege

Als Erfinder und Hersteller des SEGUFIX-Systems freuen wir uns, Ihnen Produkte anzubieten, die Ihnen helfen, Ihre Pflegeaufgaben sicher und verlässlich auszuführen. Als Familienunternehmen mit mehr als 40 Jahren Erfahrung steht Ihnen auch die Folgegeneration mit Kontinuität, Qualität und Professionalität zuverlässig zur Seite.

Ihre Familie Sánchez-Wysozki